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Spirituelles Angebot

Bild: Maresa Schwab www.lebenskunst-maresa.de

Mein Interesse an spirituellen Themen enstand, als ich im Alter von 24 Jahren an Krebs erkrankt war und mir Gedanken darüber machte, was wohl sein würde, wenn ich das nicht überlebe. Gibt es ein Leben nach dem Tod oder was kommt dann? Kommt überhaupt etwas oder kann es sein, dass dann einfach nichts ist? Ich war in Ostfriesland geboren worden und gehörte darum  der evangelischen Kirche an. Wäre ich in Indien geboren worden, wäre ich wahrscheinlich Hindu, in der Türkei Moslem u.s.w.. Zum ersten Mal war ich mit Todesangst konfrontiert und ich spürte, dass mein Glaube mich nicht trug. Alles was ich wusste war nur im Kopf, aber im Herzen war kein Vertrauen.

Damals fing ich an, mir alle Religionen näher anzusehen und am Ende bin ich aus der evangelischen Kirche ausgetreten und auch in keine andere Institution wieder eingetreten. Ich fühle eine große Verbundenheit mit vielen spirituellen Meistern wie Jesus, Buddha, Sai Baba, Mutter Meera und andere, aber das hat für mich nichts mit der Instituition Kirche zu tun. Aus religiöser Sicht braucht man einen Vermittler zwischen Gott und sich, aus spiritueller Sicht geht es um die eigene direkte Verbindung mit Gott.

Ich habe auf meinem Weg viele spirituelle Menschen zur rechten Zeit am rechten Ort getroffen. Sie waren mir eine große Hilfe und haben mich vieles gelehrt was ich im alltäglichen Leben umsetzen konnte. Esoterik ist nichts "Weltfremdes" wie viele Menschen glauben, sondern durchaus alltagstauglich, wenn man den "Durchblick" hat. Vielleicht gehört es auf dem Weg zum "Durchblick" dazu, dass man einmal durch die komplette Esoterik-Szene durch muss, um zu erfahren und letztlich zu verstehen?

Allein das Wort Esoterik wird von vielen Menschen negativ bewertet. Was bedeutet das eigentlich? Nicht selten erlebe ich, dass Menschen sagen "hör mir auf mit dem Esoterik-Kram". Wenn ich diese dann befrage "was meinst Du denn damit, was heisst denn Esoterik?", haben sie keine Antwort.

Esoterik kommt aus dem Griechischen von esoterikus. Das bedeutet soviel wie "zum inneren Kreis gehörend". Exoterikos dagegen bedeutet "für die Öffentlichkeit". Die traditionelle Bedeutung dieses Wortes Esoterik setzt geheimes Wissen voraus. Dieses geheime Wissen war für Unbefugte früher nicht zugänglich. Außenstehende konnten nur durch Einweihung oder Belehrung eines hohen Mitglieds des Geheimbundes in das geheime Wissen eingeweiht werden. Bei diesem esoterischen Wissen handelt es sich um spirituelle Lehren, die den Menschen in die Lage versetzen sich zu erkennen und Schöpfer seiner Realität zu werden.

In den 60-ziger Jahren wurde das geheime Wissen praktisch jedem zugänglich. Mit der Entwicklung ging auch ein stillschweigender Bedeutungswechsel dieses Wortes einher, nämlich der von der Abkehr der Welt zum Inneren (=Innenschau). Darum deuten viele Menschen das Wort Esoterik heute mit der Bedeutung "Erkenntnis".

Ein Esoteriker unterscheidet sich vom Exoteriker, indem er sich nicht mit Oberflächlichkeiten und einer rein materiellen Sicht- und Denkweise zufrieden gibt, sondern tiefer an die Ursache ran will. Er möchte verstehen warum er krank oder alleine ist, warum er plötzlich erfolgreich ist und besondere Erlebnisse erlebt. Er möchte wissen warum er auf der Erde ist, ob und welche Aufgabe er hat...usw..

Spiritualität ist ein Schlüsselwort für Esoterik. Die Spiritualiät ist Gegenstand der esoterischen Lehren und aller Religionen. Unter Spiritualität versteht man die Überschreitung (Transzendenz) der gegebenen materiellen Welt in die geistige Welt. Diese Grenzüberschreitung wird auch als Befreiung und Selbstverwirklichung des Menschen bezeichnet.

Jesus sagte: "Du wirst die Wahrheit erkennen und das wird dich befreien."

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